Beim Sanieren eines Hauses wird oft zuerst an die Erneuerung von Türen und Fenstern im Haus gedacht, Garagentore werden außen vor gelassen. Jedoch bergen veraltete Garagentore nicht nur einen energetischen Nachteil, sondern besonders ein großes Sicherheitsrisiko.
Veraltete Technik häufigster Unfallgrund
Garagentore sind ein Bestandteil vieler Eigenheime und sollten vor allem eins: Schützen. Wenn sie aber veraltet sind, können sie genau das Gegenteil bewirken und zu einem großen Unfallrisiko werden. Besonders veraltete, automatische Torsysteme sind gefährdet. Ist Ihr Garagentor noch sicher? Überprüfen Sie die Sicherheit Ihres Garagentors mit unserer kostenlosen Checkliste für Garagen-Sektionaltore und Schwingtore.
Dies sind die häufigsten und gefährlichsten Verschleißerscheinungen an Schwingtoren
Gefahr durch Finger klemmen/quetschen
Durch nicht verkleidete Seitenzargen, einen fehlenden, nicht ausreichenden Abstand zwischen Hebelarm und Zarge und durch zu große Abstände innerhalb veralteter Federn besteht akute Gefahr, sich die Finger zu quetschen.
Gefahr vom Tor eingeklemmt zu werden

Veraltete automatische Toranlagen entsprechen diesen Vorgaben oftmals nicht mehr. Enorm hohe Kräfte und das fehlende Zurückfahren des Tores haben bereits zu schwerwiegenden Unfällen mit Kindern und Erwachsenen oder auch zu Sachschäden geführt.
Gefahr durch Torabsturz
Besonders gefährlich wird es, wenn Garagentore durch entgleisende Laufrollen oder brechende Federn komplett abstürzen. Neue Tore verfügen deshalb über gesicherte Laufschienen und ein Mehrfachfedersystem, bei dem bei Brechen einer Feder eine weitere Feder den Torabsturz verhindert.
Gefahr durch umherfliegende Federn

Besonders Kinder vor Unfällen mit Garagentoren schützen
Besonders gefährdet sind Kinder: Sie können die Risiken nicht abschätzen und sind fasziniert von den sich scheinbar von Geisterhand bewegenden Toren. Ein veralteter Antrieb kann ein Kind einklemmen, das sich unter einem sich schließenden Garagentor hindurchbewegt, um noch schnell den Ball aus der Garage zu holen. Ohne einen automatischen Stopp- und Reversiermechanismus kann es zu Quetschungen, Knochenbrüchen und sogar zum Atemstillstand kommen. Um das Risiko noch kleiner zu halten, kann zusätzlich noch eine Lichtschranke in geringer Höhe angebracht werden, mit der das Tor bereits stoppt und zurückfährt, bevor es auf das Hindernis auftrifft. Hersteller empfehlen, Garagentore regelmäßig von einem Fachmann prüfen zu lassen. Empfehlenswert ist es auch, bei einem Austausch des Tores Garagentor und Antrieb von dem gleichen Hersteller zu wählen. Hier kann man sicher sein, dass beides optimal aufeinander abgestimmt ist und so die Sicherheitsmechanismen greifen.